Die Weltformel



Die vereinheitlichte Theorie

Oder was sagt die Quantenmechanik, die Relativitätstheorie und der Versuch der
Vereinheitlichung beider Theorien über die Kreativität, als ein Evolutionsgesetz der Natur und
die Existenz des „Ich’s” sowie die Zukunftsmöglichkeiten der Menschen aus?

DieBeantwortung dieser Fragen könnte in einer neuen Gesamt-Sichtweise liegen, die unter
anderem eine Symbiose von Idealismus, Materialismus und der Existenzphilosophie herstellt,
Philosophie, Kunst, Naturwissenschaft, Technik, Subjekt, Objekt und das Verstehen zu einer
Einheit harmonisiert. Das Rationale mit dem Irrationalen versöhnt. Die Verschiedenheit der
Kunst und der Künste zu einer zentralen Aussage zusammenfasst. Die alle Strömungen zu
einer vereinheitlichten Ebene des Verstehens zu einer Ganzheits-Philosophie ineinander
verschmelzen lässt. Martin Heidegger ahnt, dass ein neues Denken notwendig und in Zukunft
möglich ist, um die Philosophie aus ihre Sackgasse zu führen, damit wir mit einem neuen
Seinsmodell, Denken, Philosophieren, evolutionäre Erkenntnisse
gewinnen können, wenn er formuliert:


„Vielleicht gibt es ein Denken außerhalb der Unterscheidung von rational und irrational,
nüchterner noch, als die wissenschaftliche Technik, nüchterner und darum abseits,
ohne Effekt und gleichwohl von eigener Notwendigkeit. Die Fragen sind Wege zu einer
Antwort. Sie müsste, falls sie einmal gewährt würde, in einer Verwandlung des
Denkens bestehen, nicht in einer Aussage über einen Sachverhalt.“


Die Verwandlung des Denkens, eine neue schöpferische Sicht ist durch die Philosophie
und Kunst des „Konkreten Evolutionismus” für Niklas Luhmann vollzogen. Eine
Ganzheits-Philosophie sollte zahlreiche Trennungen überwinden. Erkenntnisse zu einer
ethischen Lebensgestaltung anbieten sowie durch ein neues Denken und Forschen die
reale Einheit von Gedanke und Wirklichkeit bilden können, die Auflösung der Missstände
herbeiführen und angestrebte Ideale wegweisend begleiten.
Einige der Widersprüche nenne ich stellvertretend:
Naturausbeutung und die Würde des Lebens Not und Reichtum Zwangsarbeit und
körperliche Freiheit Kodierung der Kunst und
geistige Freiheit Krieg und Hilfe Terrorismus
und Freundschaft begrenztes und dauerhaftes
Leben ewiger Kreislauf und schöpferischer Ausbruch
Darwinismus und Schutz der Leidenden
besessener Machtwille und Arterhaltung
Relativitätstheorie und Quantentheorie
Werden und Sein Zeit und Ewigkeit
Nietsches Übermensch kann Gott nicht ersetzen. Noch nie vorher zeigte sich Gott
oder die Schöpfung dem Menschen so klar und ohne Mystik.

Die Zukunft wird, wie
die Vergangenheit, zeigen, dass die Veränderung des Denkens einen Weg zu einer
veränderten Welt vorbereiten wird. Wendet man die Quantenphysik und die
Relativitätstheorie auf die Philosophie an, blättern sich neue Evolutionsfacetten auf.
Das berühmte Gedankenmodell von Schrödingers Katze soll verdeutlichen, dass
mehrere Möglichkeiten nebeneinander existieren. Eine Katze ist in eine Kiste
eingesperrt. Wenn ein radioaktiver Kern zerfällt, was mit 50 %-iger Sicherheit
geschieht, löst sich ein Schuss aus einem Gewehr, trifft die Katze und tötet sie. Nach
der Ouantenmechanik und dem Unbestimmtheitsprinzip ist der Quantenzustand der
Katze eine Mischung aus toter und lebendiger Katze, bevor die Kiste geöffnet wird.
In der Quantentheorie können beide Möglichkeiten nebeneinander existieren. Beide
Zustände sind real.


Darüber hinaus erzeugt nach der Quantentheorie eine scharfe Festlegung des Ortes
eines Elektrons, eine räumliche Begrenzung, eine unendliche Unbestimmtheit der
Geschwindigkeit des Elektrons, die eine Auflösung der Begrenzung zur Folge
haben. In der Elementarteilchen-Physik oder genauer in der Quantenphysik sieht es
so aus, als wenn sich ein Elektron entscheiden würde, ob es ein Materieteilchen oder
eine Welle ist. Exakt in demselben Moment, in dem der Beobachter oder
Experimentleiter sich entscheidet, ob er ein Materieteilchen oder eine Energiewelle
messen will. Der Beobachter erhält nach der Quantentheorie und den
Unbestimmtheitsrelationen immer die Messdaten, die er erfahren will, nie aber beide
Informationen über das Elektron (die Zeit den und Ort betreffen) gleichzeitig. In der
Quantenphysik wird, nach dem Unbestimmtheitsprinzip der Beobachter zum
Bestandteil des Messsystems und beeinflusst das Ergebnis.

Hierzu eine erweiterteGrundannahme:
Das geschlossene oder offene Bewusstsein und Ich
Zeit ist Bewegung und Bewegung ist Veränderung. Veränderung aber, ist schaffende
oder wahrgenommene Kreativität und Erkenntnis im Bewusstsein. In der Spitze der
Veränderung der Axone (zentraler Teil der Nervenfasern) im Gehirn, findet sich das
entscheidende, handelnde „Bewusstsein” das „Ich”. Somit besteht Zeit immer aus
mindestens Zwei Punkten oder Informations-Bewusstseinszentrierungen.
Veränderung oder Kreativität und Information erzeugt vergleichendes Bewusstsein
und umgekehrt (siehe auch zur Anwendung der Intelligenz-und Kreativitätssteigerung,
Ich-Findung, Persönlichkeits-und Bewusstseins-Entwicklung und Überprüfung
der selben, von Wirkung und Ursache, die art open Kunstformel,
Veröffentlichungen:
1982, 1988, 1990, 1994, 1997, 1999, 2000, 2003 art open Evolutionsausstellungen

1991, 1999, Liedtke Kunstwerke ab 1963, Grafiken ab 1979, Bücher und Kataloge

ab 1982, Museum ab 1994) zur Orientierung und ist eine Grundkonstante der Natur,

also aller Lebensformen, der Evolution (wie wir an Menschen, Tieren, Pflanzen;
Einzellern und Viren durch neue Forschungsergebnisse sehen können), der
vergleichenden, oszillierenden Beobachter von ihrem relativen
Vergleichsstandpunkt.


Kreativität oder Veränderung ist demnach eine bisher nicht in der Physik aufgenommene
Eigenschaft der Materie, Quarks, der Energien, der Gravitation, der
Dimensionen, der Zeit und des Universums (sowie des Nichts), der oszillierende
relative Beobachter wird durch seinen kreativen Eingriff, aber noch stärker durch
Erkenntnis, zum Bestandteil des Systems, das er mit seiner neugewonnenen
Erfahrung und seinem neuen Selbst ergänzt. Das Ich ist eine handelnde
Beobachterposition, die außerhalb des Oszillierens zwischen den Erkenntnissen, den
Kreativitätsereignissen, den Zeitpunkten, im Selbst durch Entscheidungen,
Eigenkreativität, Intuition, Vision sich seinen zukünftigen Weg im Sein sucht, hierzu
Gefühle als Motivationsverstärker einsetzen kann und aus
Prozess-Beobachterpositionen entsteht sowie aus diesen zu seinem eigenem und
dem Wachstum des Bewusstseins (Aus-und Umbau des neuronalen Netzes siehe
auch das Buch von Ian Robertson: „Das Universum in unserem Gehirn”, Piper 2002) gespeist wird.
Man kann auch sagen; das Ich ist der Forscher, Philosoph, Künstler, Unternehmer
und der Columbus der Bewusstseinswelt sowie der Welt. Es ist die Antwort der
Evolution auf die Veränderungen der Lebens-Bedingungen, ein wichtiger Teil des
Brückenkopfes zur Selbst-und Art-Erhaltung in die Zukunft. Das „Ich“ realisiert sich
physisch in der Spitze der sich verändernden und wachsenden Axone des neuronalen
Netzwerkes. Es baut durch Erkenntnis, Kreativität, Kunst und Vision das neuronale
Netz, das Bewusstsein (inklusive dem Unbewussten) immer weiter aus.
Es sucht genprogrammiert nach neuen Erfahrungen,
um für sich und arterhaltend die Zukunft
zu sichern.


Ein offenes oder geschlossenes „Bild der Welt” als Entscheidungshilfe für das „Ich”
findet mit Hilfe einer Realitätstrennung statt. Ein erster Schritt in Richtung offene
Welt oder Gesellschaft ist bei positiver Anwendung die Synthese des Irrationalen
mit dem Rationalen.

Sie ist zu einem erweiterten Verstehen (nicht in der negativen Anwendungsmöglichkeit
zur Steigerung von Mystik und Angst, zur Abriegelung von
Intelligenz und Kreativität zu begreifen) mit Hilfe von Metaphern, den Künsten,
Ritualen, Wiederholungen, Zukunftsplanungen, Visionen, Prophezeiungen,
Erkenntnisse der Vergangenheit oder besser ein Evolutionsschauen, das die
Entwicklungen der Vergangenheit und die Zukunftsvisionen, zum Wohlstand aller
Menschen, zu einem offenen System mit einbezieht, möglich.


Was sagt die Wissenschaft über die Realitätstrennungen im Gehirn?
Bekannt ist, dass eine Realitätsschleuse, wie wir heute aus der Forschung wissen, in
dem Bereich des Hippocampus im Gehirn existiert, die jede Information auf ihre
Realität und Logik überprüft (und über eine Genprogrammierung auf Wirkung und
den Nutzen für das „Ich”, das Selbst, die Familie, die Gesellschaft und die Art im
Jetzt und für die Zukunft, für das Bewusstsein und das Unterbewusste ein-und
zuordnet) so geöffnet werden kann und diese „Realitätsschleuse” Kreativität und
neue Gedankenbilder, als logische Zukunfts-Wirklichkeit und/oder als eine Art
„Zukunfts-Erkenntnis” zulassen kann, wenn sie verstanden werden sowie Selbst-und
Art-Erhaltende Erkenntnisse vermitteln.

Ist die Hippocampus Realitäts-Schleuse
einmal für ein bestimmtes Gedankenbild, eine Logik für Kreativität, Kunst oder eine
Erkenntnis geöffnet, können weitere neue Informationen, die logisch auf die
vorhergegangenen Erstinformationen aufbauen, nach einer ergänzenden
Überprüfung, die Realitätsschleuse passieren und so dem Anwender, bei positiver
Anwendung, eine stetig steigende Kreativität, Intelligenz, Freiheit und einen
Wohlstand ermöglichen, aber durch falsche, als Realität aufbereitete Informationen
zu einer verzerrten Wirklichkeit, die zu falschen Rückschlüssen und Handlungen
führen und/oder zuzüglich durch überzogene Ängste auslösende Informationen kehrt
sich der positive geistige Evolutions-Prozess genprogrammiert in eine gegenteilige
geistige Reduzierungs-Wirkung um.

Diese Prozesse geschehen in positiver sowie in
negativer Entwicklungs-Richtung in allen Ländern, Kulturen und Religionen
bewusst und/oder intuitiv sowie gefühlsorientiert gesteuert, im Voodoo-Kulturkreis
oder -Einfluss, bei der Verabreichung von Placebos, in den Schulen, bei allen
Prozessen der Wissensvermittlung in der Medizin, bei Planungen, im Sport, in der
Werbung, im Managertraining, in der bildenden Kunst, in der Forschung,
Philosophie, Literatur, Musik usw., eben bei der Übertragung von neuen
Erkenntnissen. Veränderte, neue, insbesondere auf Gefahr hinweisende Sinneseindrücke,
werden genetisch mit Emotionen als Turbo Drive belegt, sie werden vom
Limbischen-System im Gehirn sofort grob auf Gefahren überprüft und als Instinkt
und Reaktion im Körper umgesetzt, bevor das Bewusstsein diese Sinneseindrücke
genauer analysiert und diese Eindrücke eventuell als Fehlalarm neutralisiert hat, weil
dann eine „Reaktion” für ein Überleben schon zu spät sein kann.

Die Realitätstrennung unter
Einbezug von Kreativität, Vision und Zukunftsperspektiven könnte hiernach eine
Vorbereitungsebene des Bewusstseinssystems zum offenen System zur Evolution
des Selbst und der Art sein. Das Bewusstseinssystem könnte demnach eine
Prozess-Beobachterposition zur Entscheidungsfindung des Ichs, (in welche Richtung
es weiter wachsen, sich verbinden, handeln, sich öffnen oder bei Gefahr schließen
soll, um in Zukunft arterhaltende Fähigkeiten, durch
Genprogrammierungsveränderung und Genänderungen ausbilden zu können sowie
in der Gegenwart sofort durch eine sich stetig verbessernde neuronale Vernetzung,
über steigende Intelligenz, Kreativität, Visionskraft, positiven Einfluss auf seinen
sozialen und wirtschaftlichen Erfolg und auf seine Körperzellen zu nehmen sowie
über physische und psychische Gesundheit zu verfügen) zwischen allen
Informationsträgern (Genen, Genprogrammen, Bewusstsein, Unterbewussten,
Instinkt, Emotionen, Persönlichkeit, Intuition, Kreativität, Visionskraft,
Erkenntnissen, Erfahrungen und Wille) und dem „Ich” sein.

Man kann das auch
anders ausdrücken; das „Ich” ist eine vorgeschobene Zukunftsposition, die unter der
Voraussetzung einer sich verändernden Welt herausfinden soll, wie das Selbst sich
verändern muss, um in stetige Liebe eingebunden und in einer Welt der Liebe
vernetzt zu sein (Liebe lässt die neuronale Vernetzung und Fähigkeiten des Gehirns
wachsen und beschleunigt so die menschliche Evolution, das Humanistische-und das
Liebes-Potenzial in der Welt genetisch sowie durch Erfahrungen, siehe auch das
Buch von Ian Robertsen „Das Universum in unserem Gehirn“) und so eine positive
Evolutionsspirale beschleunigt wird, damit die nachkommenden Generationen in
Liebe eingebunden sowie in einem offenen Lebens-System vernetzt sind, um die
bestmöglichen Lebensvoraussetzungen vorzufinden, um sich optimal entfalten zu
können.


Bewusstsein ist ein Prozess, der ein „ich-bezogenes” evolutionschauendes „Ich” im
„Selbst”, unter Einbezug der sich verändernden Welt, vorausschauend ermöglicht.
Der „freie Wille” ist demnach ein Vorbereiter, Eckpfeiler des Brückenkopfes in
der Zukunft, für das „Ich”, um das Geschaute im „Selbst” und in der Welt,
selbst-und arterhaltend, realisieren zu können.


Ein geschlossenes Bewusstseinssystem und Ich reflektiert hauptsächlich die
Vergangenheit und Gegenwart ohne eine verbindende
Evolutions-Beobachterposition. Es wird durch Ängste, durch geschlossene Systeme
und ihre Medien beeinflusst und konzentriert sich, genprogrammiert, auf die
Gegenwart und die Angstbeseitigung. Geschlossene Systeme des Bewusstseins und
der Gesellschaft werden demnach begünstigt durch falsche Informationen,
Rätsel-und Mystik-Verbreitung, Kunstcodierung,
Zukunftsangst, Informationen über körperliche und geistige Schmerzen in der Welt
und durch die Selbst-Erfahrungen von physischen und psychischen Krankheiten
sowie Liebesverweigerung und eine Reduzierung der Persönlichkeit bis hin zum
Ohnmachtsgefühl, der Selbstaufgabe, zur Lenkung des Willens durch zielgerichtete
Informationen von Dritten. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass dem geschlossenen
Bewusstsein, Ich-und Gesellschaftssystem, durch das >Closed Shop Prinzip< (=
Zugangsverweigerung zu den wichtigen bewusstseinsöffnenden Kerninformationen
zur Selbstöffnung), die Informationen zur Selbstheilung durch die eigenen
Genprogramme, fehlen.


Ein offenes Bewusstsein, Ich und Gesellschaftssystem bezieht durch
genprogrammierte, automatiebedingte Abläufe schöpferische
Evolutions-Sichtweisen aus der Vergangenheit und Zukunft zur Optimierung einer
erweiterten Gegenwart und Zukunft (siehe auch das Buch „art open” veröffentlicht.
2000 von Dieter W. Liedtke).


Die Freiheit eines Axons, Menschen, Staates oder einer Gesellschaft ist in der Natur
der Evolution begründet, zu erkennen, zu entscheiden und zu handeln. Axone, die
keine Freiheit zur Entwicklung im Gehirn (zu Erkenntnissen, zur Verbindung mit
Nervenzellen) haben, ziehen sich zurück oder sterben ab (siehe auch die
Forschungsergebnisse des Max Plank Institut für Hirnforschung).

Individuen in einer
Gesellschaft, die keine Freiheit und Förderung von Kreativität, Kunst, Forschung,
Wissenschaft und Lehre, sondern deren Codierungen vorfinden, verhalten sich
simultan. Sie trifft es aber mehrfach, da das Individuum seine Persönlichkeit und
Würde in der Freiheit der Möglichkeit des Zugangs ohne Codierungen, des
Erkennens, der Entscheidung und des Handelns zu Zukunfts-Verbindungen und
Erkenntnissen und deshalb auch des Ichs oder des Axons weiter und tiefer gründet.
Die Freiheit zur Kreativität, zur Entfaltung ist ein systemimmanentes
Evolutionsgesetz. Wie die Axone zeigen, führt der Würde-, Kreativitäts-oder
Kunstverlust (durch Codierung oder Zugangssperre) des Individuums zum Rückzug
desselben, zum Fatalismus, Faschismus, zu rückwärtsgerichteten Ideologien und
Glaubensbekenntnissen, zu Depression, Suizid, Wahnsinn, Aggression, Kriminalität,
Krankheiten, Terrorismus, Krieg und letztlich bei einer Übertragung auf die
Gesellschaftssysteme, zur Auflösung der Menschlichkeit, der Kultur und letztlich
zur Selbst-Vernichtung der Menschheit führt. (siehe auch www.Shoa.de).


Es liegen also beide Möglichkeiten, dass offene und geschlossene Bewusstsein und
Ich, genprogrammiert in einem Menschen, bzw. Gesellschaftssystem. Anhand aller
zugänglichen Informationsträger entscheidet der Beobachter, das Ich, ob es sich
öffnen oder schließen soll. Schließt sich ein System und öffnet, verbindet ich
gleichzeitig aus Angst vor einer Zukunfts-Entwicklung der offenen Systeme, mit
anderen geschlossenen Systemen,

so tritt erst mal an der Oberfläche in diesen Verbindungen Wachstum
sowie Angst-und Stress-Auflösung (Sinnstiftung durch Angstaufhebung und scheinbare
Zukunftsöffnung durch Feindbilder und Ausgrenzung von Andersdenkenden)
ein, die sich aber bei objektiver Betrachtung und der Zukunftsentwicklung in seinem
Wachstum, als Selbstauflösung (als Sterbehilfe, Sinnentzug der genprogrammierten
Arterhaltung, der Evolutionsgesetze) der geschlossenen Systeme entlarvt.


Es zeigt sich immer deutlicher; geschlossene Systeme sind gegen die Natur,
Evolution und geistiges Wachstum ausgerichtet, wie durch Krankheitsverläufe des
Menschen sowie an Gesellschaftssystemen, Ideologien, Machtsystemen und
Unternehmen und bei dem Studium ihrer Geschichte häufig belegt werden kann,
können sie nur in der Isolation existieren und überleben. Darwins
Evolutions-Theorie ist damit von der Evolution der Evolutionstheorie überholt
worden (siehe auch hierzu Karl Popper „Alles Leben ist Problemlösen” 1994 und die
„Evolutionstheorie der Erkenntnissysteme” 1996-98 von Dieter W. Liedtke. Der
Marmorsockel des Darwinismus weist schon lange erhebliche Risse auf. Das Prinzip
der zufälligen Mutation und der natürlichen Selektion stimmt nicht mit neuesten
Forschungsergebnissen überein.

Die geschlossene Evolutionstheorie Darwins ist an
diesem Kernpunkt zahlreich durch biologische, genetische, neurobiologische sowie
aus der Verhaltensforschung veröffentlichte empirische Studien widerlegt. Sie hat
Kriminalität, Krieg sowie unsoziales Verhalten gefördert und wurde oft als
Legitimation für die Ausbeutung von Mensch und Natur sowie in seiner volksnahen
oder faschistischen Auslegung oder in der ausbeutungskapitalistischen Interpretation
nach der geschlossenen Systemtheorie von Thomas Malthus, als das „Recht des
Stärkeren” und angeblich „Besseren” gegenüber dem „Schwächeren” und
vermeintlich „Minderen” missbraucht.

Veröffentlichungen der „Evolutionstheorie der Erkenntnissysteme”
einer neuen Evolutions-Sichtweise des „offenen Systems”
werden diesem „geistigen Sumpfgelände”, dass aus einfach zu vermittelnden aber in
ihrer Anwendung gegen die Evolution gerichteten geschlossenen Denk-Systemen
besteht (das auf Völker übertragen wurde und wiederum mit dem Recht des
Stärkeren innerhalb des eigenen Volkes gegen die Natur des Menschen umgesetzt
und aufrecht erhalten wird – siehe die Umsetzung der Ideologien von Marx, Engels,
Lenin, Stalin, Hitler, Saddam sowie des Ausbeutungskapitalismus in einer weiteren
Variante der geschlossenen Gesellschaftssysteme, in denen angeblich nicht
genügend Ressourcen für den Wohlstand und die Freiheit aller Menschen auf der
Welt existieren) auflösen.

In dem die durch arterhaltende Genprogrammierung mit
Humanismus und Ethik beladene und für ein Paradies auf Erden gerüstete geistige
Entwicklungskarre des Menschen immer wieder in diesen Morast einsinkt und
stecken bleibt, können wir nur das Wasser entziehen, diesen Sumpf trocken legen,
um den Weg für eine mit den Evolutionsge-setzen, mit der Schöpfung,
übereinstimmende positive Zukunft für alle Menschen zu befestigen.
Betrachtet man hiervon unabhängig das Elektron, als eine Bewusstseinseinheit, die
sich am Ereignishorizont des Informationssystems (Atom) als ein geschlossenes
Materieteilchen oder als Energiewelle unbestimmt nicht fixiert offen zeigen kann, so
erhält man ein Bewusstseinsmodell, das beide Möglichkeiten beinhaltet. Das abgeschlossene
und das offene Denken (Bewusstsein) offenbaren sich als nebeneinander
liegende Modelle in dem Bewusstsein eines Menschen oder einer Gesellschaft.

Die klassische spezielle Relativitätstheorie von Albert Einstein, die sich nicht in allen
Bereichen mit der Quantenphysik verbinden lässt (in meinem Bewusstseins-Modell
stellt sie das geschlossene Denken durch scharfe Begrenzungen trotz ihrer Relativität
dar) kann in ihren Widersprüchen zur Quantenphysik durch die Einführung eines
neuen Beobachterstandpunktes „der Unendlichkeit“ überwunden werden (siehe auch
das Buch „Das Bewusstsein der Materie“ ersch.1982 von Dieter W. Liedtke).


Stephen Hawking und Jim Hartle bestätigen 1983 die mögliche Vereinigung der
Widersprüche beider Theorien durch die Einführung der „Imaginären Zeit“ eines
unendlichen Universums ohne zeitliche Grenzen. Selbst wenn man die schwarzen
Löcher als geschlossene Bewusstseins Ideologie-oder Macht-Systeme betrachtet, aus
dem es kein Entrinnen gibt, so konnte Stephen Hawking 1974 durch die Anwendung
der Quantenmechanik auf schwarze Löcher theoretisch nachweisen, dass schwarze
Löcher durch stetigen Teilchenstrom nach außen an Masse und Größe in der
dreidimensionalen Welt verlieren.


Der schöpferische Ausbruch (wie die Kunstwerke dokumentieren) aus
geschlossenen Systemen ist Evolutionsgesetz (siehe auch das Buch: Die vierte
Dimension von Dieter Liedtke 1987). Die Entwicklung der Natur und unsere
Bewusstseinsevolution zeigt, dass ein offenes Evolutionsmodell Naturgesetz ist und
jedes Abriegeln, Eingreifen der Mächtigen, des Beobachters oder Gottes, das nicht
die Öffnung des Systems, zu mehr Freiheit, zu mehr Kreativität beinhaltet, sondern
nur zu rückwärtsgerichteten geschlossenen Systemen führen kann (wie Hawking an
den schwarzen Löchern gezeigt hat) oder an untergegangen großen Kulturen und
totalitären Machtsystemen der Menschheitsgeschichte, am Inzest und am heutigen
technischen Inzest, dem Klonen (das positive Forschungs-Ergebnisse liefern wird
wenn es gleichzeitig den schöpferischen Aufbruch der Gene und ihrer Programme
fördert) nachvollzogen werden kann, zum Machtverlust, zur Krankheit und zum Tot
des Systems in der 3 dimensionalen Welt führen wird.


Ein Beispiel zeigt das Aussterben von alten Schriften in geschlossenen Systemen.
Die Altertumsforscher Stefhen D. Housten, John Braines und Jerrold S. Cooper
belegen in ihrer Studie „Last Writing”, dass die meisten antiken Schriften
verschwanden nach dem „Closed Shop” Prinzip.

Die Priester hielten das Volk für zu
dumm und unwürdig. Das Geheimnis sollte vor Unbefugten geschützt werden.
Die Schöpfung das „Nichts“/ Information quantenloser Raum
ungsformel /Kreativität Informationsnetze/Materie/Universum
/ Gene-Leben und offene Zukunft Schöpfungskraft ist Systemimmanent
Gott greift nicht in den Weltenlauf ein, weil sich hierdurch die
Schöpfungsgeschichte umkehrte und Gott als Ursprung der Schöpfung sich selbst
auflösen würde. Gott kann nur als ein „offenes System” begriffen werden.
das Übernichts ist zeit-, raum-, informationslos, ohne Existenz und
Realität, es ist ein gedachter Begriff, der nur als Begleitbegriff von
Schöpfungen/ Informationen gedacht werden kann unendliche Kreativität/ das „Nichts“/
Information der quantenlose
Raum + Informationen + Kosmorane, Halos + Quanten + Gene +
Leben + das Sein unendliche Kreativität/ das „Nichts“/


Die Gegenkontrolle zur Existenz des Universums
Der interessierte Leser kann in allen Bereichen der Weltformel einen Gegencheck
einrichten, indem er das jeweilige Plus in den Einzel-Bereichen der Formeln in ein
Minus wandelt. Bei dieser GEGENKONTROLLE müssen sich die
Informations-Vergangenheitsspeicher der Zeit, der Raum, die Gravitation, die
Energie, die Materie, das Universum das materiegebundene Bewusstsein und die
sozialen sowie gesellschaftlichen Netze, die Menschheit und das 3 dimensionale
„Sein“ in letzter Konsequenz im „Nichts“ auflösen, als auch die 4. D. und die
Schöpfung sich aufheben.


Information/Kosmorane-Schöpfung/
Halos/Universum/Quanten/ Information/
Gene/Genprogramme/Leben/ Kreativität das Sein
Albert Einstein sagte über die Quantenphysik „Gott würfelt nicht“. Einstein irrte,
wie die Quantenphysik zeigt, Gott ist das Spiel und das Nichtspiel, der Würfel und
die Regel, der Spieler und der Tisch, der Verlierer und Gewinner, Er spielt und spielt
nicht, Er ist vorhanden und nicht vorhanden, in einem offenen System und Sein, der
Endlichkeiten innerhalb der Unendlichkeit. Nach der Quantenphysik entscheidet der
beobachtende Mensch durch sein ergebnisorientiertes Messverfahren, ob Gott in
seiner Welt existiert.

Ist der Mensch sich dessen bewusst, wird er zum Schöpfer
Gottes, der außerhalb seines Geistes und in ihm real existent ist. Seine geistigen
Bilder oder kreativen Energien schaffen ein Universum, in dem Gott existiert oder
nicht vorhanden ist. Der Mensch wird durch die Anwendung der Quantenphysik auf
Gott zum Bestandteil der Schöpfungsgesetze, die er nicht mehr ignorieren kann, da
er sich selbst verneinen und vernichten würde. Die Übertragung der Quantenphysik
auf die Frage nach der Existenz Gottes bestätigt außerdem alte Weisheiten und
Religionen. Gott wird in diesem Gedankenmodell zum Ebenbild des Menschen, der
Natur und Evolution sowie auch zu deren Schöpfer.


Zieht man die spezielle Relativitätstheorie zur Überprüfung dieser These und die
Einführung der Unendlichkeit als Beobachterstandpunkt hinzu, ergibt sich folgende
Übereinstimmung: die scharfen Grenzen der Relativitäts-Theorie bestätigen an
dieser Stelle, dass die Katze oder Gott gleichzeitig in beiden Zuständen existieren.
Sie leben und sie sind tot, das hängt vom relativen Beobachter-Standpunkt und
seinem Schöpfungs-Willen ab, ob er ein offenes Schöpfungsmodell oder
geschlossenes Machtsystem, einen existierenden oder nicht existierenden Gott als
Messergebnis erhalten will.

Ist Gott einmal geschaffen, existiert ER real im
Bewusstsein durch die neuronale Vernetzungen im Gehirn sowie in der Natur und in
der Unendlichkeit des Universums. Schöpfungskraft ist, wie wir alle wissen,
Bestandteil der Welt und der Natur (siehe auch den Bilderzyklus 1982-88 Liedtke
Museum und das Buch „Die vierte Dimension“ Dieter Liedtke 1987).
Auf die Gesellschaft übertragen, zeigt eine Ganzheits-Sichtweise, warum
geschlossene Macht-Systeme nicht von Dauer sind.

Sie sind gegen die Naturgesetze
oder wenn man will, gegen die Evolution gerichtet. Im schöpferischen Ausbruch der
Kunst aus geschlossenen Bewusstseins-Systemen liegt der Grund, weshalb
geschlossene Systeme, Religionen, Ideologien die Künste verfolgen, verbieten,
diskreditieren, verschlüsseln und als unverständliches Zeug von Wahnsinnigen oder
Genies, durch die Medien dem Volk darstellen sowie die sich neuentwickelnde
Kunst und ihre Künstler von den vorhandenen Förderungsmöglichkeiten
ausschließen. Ein Verstehen der Künste, ein Verstehen von Kreativität, wird seit
Leonardo da Vinci durch die Codierung von Kunst und der Diskreditierung der
Künstler verhindert.


Eine Aufhebung der Kunstverschlüsselung, die Einführung einer Innovations-und
Kunstformel, die jeder verstehen kann, entgegen allen humanistischen
Begründungen für eine neue offene Welt, wird zur Aufrechterhaltung der alten
geschlossenen Gesellschaft-und Macht-Systeme unter allen Umständen nach dem
„Closed Shop” Modell verzögert.

Die Zukunft der Gesellschaft: Wissen wird durch
Sehen im Gehirn verankert, wenn das Gesehene verstanden wird (Universität
Tokyo)” „Sehen und wissen ist dasselbe” sagt Leonardo da Vinci. Auch die
Forschungen der Max Plank Institute zeigen, wenn das Geschaute enträtselt ist, wird
Wissen, Kreativität und Intelligenz auf den Sehenden übertragbar und in seine
neuronale Gehirnvernetzung dauerhaft physisch installiert. Auf die Probleme der
Menschheit angewandt heißt das: Ausbeutung, Würdeverlust, Armut, Depressionen,
Suizid, Kriminalität, Fatalismus, Faschismus, Kommunismus, Sozialismus,
Terrorismus, Krieg und Völkermord entstehen nicht aus Mangel an geschauten
Bildern und erfahrener Bildung, sondern durch die nicht vorhandene Ent
mystifizierung und Enträtselung von Bildern oder Kunst, also aus Kreativitäts-und
Erkenntnisnotstand sowie durch die Verbreitung von Ängsten und die daraus entstehenden
geistigen Epidemien und Lähmungen im Volk. (siehe auch das Buch des
Hirnforschers Ian Robertsen: „Das Universum im Gehirn“ Piper 2002).

Die Länder,
die diese Erkenntnisse sowie neue neurobiologische Forschungsergebnisse des
Nobelpreisträgers Eric Kandel, New York und ein offenes System in ihre Schul-,
Medien-und Bildungspolitik umsetzen, werden auch mit einer ansteigenden
und/oder alternden Bevölkerung, die Kosten für das Gesundheitswesen, die
Sozialleistungen und die Kriminalitätsbekämpfung stark reduzieren können. Die
gleichzeitig prosperierende Wirtschaft wird eine neue
Schöpfungsdienstleistungsindustrie und eine Wohlstandsplattform für alle Menschen
hervorbringen.

Die von der Weltbank in Auftrag gegebene Studie an das Team des
Politologen Paul Collier, Oxford, über die Zusammenhänge von Armut, Terrorismus
und Krieg bestätigt die Erkenntnis: Mehr Kreativität, mehr Entwicklung = weniger
Armut und Bürgerkriege. Kulturelles-, ethnisches Verhalten der Völker bewahrt in
einem offenen System die Einheit, Besonderheit und Würde der Völker (wie die
Elektronen des Atoms) sie garantieren Vielfalt und verlieren sich nicht in Kämpfen,
Kriegen und Grausamkeiten (und in der dreidimensionalen Welt in den
Zusammenfall in ein schwarzes Loch). Sie gestalten in ihrer Verschiedenheit unsere
Gemeinsamkeit, eine Menschheit (oder wie in der Physik, die Elektronen das Atom)
die Existenz mit.


Terrorismus und geschlossene Systeme
Demnach können geschlossene Systeme (Staaten, Völker, Religionen, Ideologien,
Medien, Firmen, Familien und des einzelnen Menschen) durch Abgrenzungsregeln
für Fantasie, Kunst, Religion und Denkprozesse (in der Quantenphysik der
Experimentleiter) nur Abriegelungen des Geistes erzeugen, was wiederum
Depression, Krankheit, (negative Genprogrammierung und Zellverfall) Reibung,
Krieg und mit der Zeit die Reduzierung (oder den Machtverlust) bis zum
Kollabieren durch Energie-Verlust des geschlossenen Systems (des schwarzen
Loches, der Zelle oder der Gene) sowie die Entfernung des Menschen und seiner
Machtsysteme von sich selbst, Gott, den Evolutionsgesetzen, seiner Kreativität,
Kunst und Menschlichkeit bedeutet.

Hinzu kommt, dass sich außerhalb des
geschlossenen Systems offene Systeme befinden, die sich schneller
weiterentwickeln und so in eine stetige Vorteilssituation zu den geschlossenen
Systemen gelangen, was zu dem bekannten Aggressionsverhalten, durch scheinbare
Hilflosigkeit auf der einen Seite und andererseits zur Ausbeutung, Würdeverlust der
geschlossenen Systeme durch Technologie, Wissensvorsprung und mehr Kreativität
der offenen Systeme durch diese führen kann, was wiederum zu Abgrenzungen,
Aggressionen und zum Terrorismus gegen die offeneren Systeme führen wird.


Das System der Beobachter und die Fantasie
Bei genauem Hinsehen stellt sich das so dar; ein offenes System lässt dem
Beobachter die Wahl, alle bekannten und unbekannten Positionen (die Letzteren
durch Kreativität und Fantasie) zu seiner Bewusstseinsevolution, zum Verstehen,
einzunehmen. Durch das Verstehen bildet er ein neues größeres, offeneres System
mit dem Verstandenen (siehe auch „Evolutionstheorie der Erkenntnissysteme”
1996-1998 von Dieter W. Liedtke, seine Kunstwerke und Kataloge). Der Philosoph
Hans Georg Gadamer zu dem Verstehen, dass den Verstehenden naturgemäß
einbezieht:

„Wer versteht, ist immer schon einbezogen in ein Geschehen, durch das
sich Sinnvolles geltend macht.“

Überträgt man Erkenntnis, Verstehen und das
Sinnvolle, eines offenen Systems, auf geschlossene Machtsysteme, so löst sich das
geschlossene System auf und bildet mit stetig steigender Erkenntnisdichte eine
Symbiose mit dem Verstandenen.

Beobachtet ein Gesellschaftssystem ein anderes
Gesellschaftssystem und will als Messergebnis Daten über ein geschlossenes System
erhalten, erhält das System die gewünschten Informationen und wird nach der
Quantenphysik und Gadamer zum Bestandteil eines geschlossenen Systems.
Es bleibt nur ein Weg, uns als Beobachter, der ein Leben auf dieser Welt; in Frieden
und Wohlstand für alle, ermöglichen will: Offene Systeme oder eine offene Welt
und Zukunft messen zu wollen. Das Paradies auf Erden ist nur über die eigene
Unsicherheit und eine offene Zukunft wählend zu erreichen, die aus der Zukunft
herausfordernd über die Gegenwart in das Morgen transportiert werden oder anders
ausgedrückt: ein offenes System ist im Einklang mit der Natur und Gott, es hält sich,
wenn kein Sinnverlust durch negative Informationen, die (auch neuronale)
Vernetzungen beschädigt, immer die Möglichkeiten offen (wie die Natur und
Evolution zeigt) das Leben und die Freiheit für seine Art durch Kreativität zu
wählen.


Theodor Adorno weist auf einen Ausweg:
„Philosophie, wie sie im Augenblick der Verzweiflung
einzig noch zu verantworten ist, wäre der Versuch, alle
Dinge so zu betrachten, wie sie vom Standpunkt der
Erlösung aus sich darstellten. Erkenntnis hat kein
Licht, als das von der Erlösung her auf die Welt
scheint: alles andere erschöpft sich in der
Nachkonstruktion und bleibt ein Stück Technik.“
Es bleibt für uns die Alternative, Gott macht uns das vor, wir müssen neu hinsehen,
lernen ein offenes Gesellschaftssystem mit einer offenen Zukunft und einer Menschheit
auszuhalten oder besser: Freude und Motivation an einem offenen System
finden, wenn wir in einer Welt mit ansteigender Welt-Bevölkerung, ohne Armut,
Ausbeutung, Kriege und mit einer Wohlstandsplattform für alle Menschen, leben
wollen.


Der Mensch schöpft Ideen und plant Dinge, die in der materialisierten Welt nicht
existieren. Diese Kreationen sind geistige Realitäten und nach Popper gehören sie
z3u. rS Wie eslti n d reine kreative aber vorhandene Energien. Einige dieser schöpferischen
Werke werden von den Lebensformen in die materialisierte Welt übertragen, die sie
so durch ihre Sinnesorgane wahrnehmen können. Gott könnte hiernach ein Werk
dieser geistigen Produktion, ein gedachter Gott des Menschen sein. Es ist für Gottes
jetzige Existenz unerheblich, ob Gott den Menschen oder der Mensch Gott
geschaffen hat. Wie wir an der materialisierten Welt der Ideen und Technik durch
den Menschen sehen können, ändert die Reihenfolge nichts an der Realität ihres in
der Welt sein. Gott als geistige, unerschöpfliche, kreative unendliche Energie einmal
kreiert, ist als ewige Kreativität und als offenes System durch die Evolution,
nachweisbar und existent.


Was bisher über die Existenz Gottes gesagt worden ist, muss auch teilweise für die
mit göttlichen Eigenschaften prognostizierte Existenz der Seele gelten. Darüber
hinaus könnte die räumlich unbegrenzte Seele uns ihre weltliche Verbundenheit
zeigen, wenn wir „sie“ als ein geistiges Netzkonstrukt aus Erkenntnissen, dass mit
allen Beteiligten, Gegebenheiten, Menschen, Bedingungen und Gegenständen für
immer vernetzt ist, begreifen. Das legt allerdings den Schluss nahe, dass die zeit-und
raumlose Seele sich nicht im Ich oder der Persönlichkeit und Person zentriert finden
lässt, zumal sie nach Glaubens-Beschreibungen keinen Raum einnimmt, sondern,
dass sie durch die Vernetzung mit allem Erkannten und Erfahrenem durch das
raumlose Verbindungsnetz repräsentiert wird.

An der Wirkung, am Ich und der Persönlichkeit, wäre dieses Verbindungsnetz
„Seele“ im besten Fall intuitiv erfahrbar (wie es bei der Kraft der
Gravitation, die bis heute noch nichtmessbar, sondern nur an der Wirkung am
Objekt, feststellbar oder berechenbar ist). Das „Vernetzungskonstrukt Seele“ (oder
der Kosmoran in der 4. Dimension) könnte nach diesem Modell eine neue Qualität
oder eine weitere Erkenntnisebene der Evolution darstellen, die eine
Genprogrammierung für Kreativität, Vision und Intuition der Lebewesen verstärken
und fördern kann.

Die alte Seele, als „ich-bezogenes“, modernes Netz der
Erkenntnisse, die in der Gemeinsamkeit der Seelen (mit oder ohne körperliche
Anbindungen) ein Evolutions-Reservoir und Sozialnetz darstellt, dass von den
lebenden Artgenossen (siehe auch die Totenkulte der Völker) zur eigenen
Zukunftsentwicklung durch einen Quantencomputer genutzt werden kann? Die
morphogenetischen, geistigen Felder des Rupert Sheldrake, die von geistigen
Übertragungen innerhalb einer Spezies zur Lösungs-und Evolutions-Beschleunigung
von der Sicherung der Art ausgehen, (siehe auch www.sheldrake.org und das EPR,
Einstein-Podolsky-Rosen-Experiment aus der Elementarteilchen-Physik) das eine
zeitlose Informationsübertragung und -Vernetzung sowie Verbundenheit von zusammengehörenden
Elektronen (die aber durch jede beliebige Entfernung getrennt werden
können oder wenn man so will, die durch gemeinsame Erkenntnisse vernetzt
sind), die zusammen den Elektronen-Spin 0 ergeben, belegen Fähigkeiten, die der
Seele zugesprochen werden und weisen in die Richtung dieser Überlegung (siehe
auch „Die vierte Dimension“ von Dieter W. Liedtke 1987).

Geht man diesen
Gedanken weiter und verbindet ihn damit, dass alles, was sich verändert, ein
„Bewusstsein“, ein „Ich“ hat sowie Kreativität besitzt, so verfügen nicht nur die
Menschen, sondern auch Tiere, Pflanzen, die Materie, die Energie, der Raum, die
Zeit, die Gravitation und selbst das Nichts über ein Evolutionsreservoir und
Sozialnetz, über ein „offenes Seelensystem“, unter dem uns seit Jahrtausenden
bekannten Namen: „Seele“.

Für mich ist es nahe liegend, dass der alte Begriff Seele
und der neue Name Kosmoran, ein und denselben Zustand beschreibt.
Erscheinen uns die erkennbaren Teile dieser Vernetzungen als Gesetze der
Naturwissenschaft (hier könnte ein Beleg dafür gefunden werden, dass in Universen
bei geänderten Erstbedingungen für uns bisher unbekannte Naturgesetze entstehen
können und sich die Naturgesetze in offenen Erstbeziehungs-und
Erkenntnissystemen bei der Geburt von Universen erst herausbilden)? Demnach sind
die Naturgesetze mit Seelenvernetzungen gleichzusetzen. Könnten die bekannten
Lebensformen, die Materie und die Energien, Manifestationen von Seele/n oder
offenen Seelensystemen sein, die durch ihre kreative Expansion zur sichtbaren
Entwicklung des Universums beitragen? Können diese Überlegungen auch das
Entstehen der Religionen erklären und so in eine
neue Zukunft weisen? Möglich ist, dass intuitives oder von den Ereignissen und den
Menschen abgelesenes, zusammengetragenes und überliefertes Wissen Zusammenhänge
über den kreativen Gott den Schöpfer im „Selbst“, die Selbsthilfe des
Menschen durch Eigenkreativität sowie über das Helfernetz „Seele“ zu
arterhaltenden und evolutionsbeschleunigenden Strukturen geführt und diese
freigelegt hat (siehe auch die Sagen über das Urchaos yuancki, den Stein der
Weisen, den heiligen Gral und die Überlieferungen über die Verfolgung der
„Kreativen“, der Erkenntnisbringer), die nur ihren genetischen Evolutionsauftrag zur
Arterhaltung erfüllten – z.B. Prometheus, Adam und Eva, Jesus oder wie später die
Prozessakten der katholischen Kirche gegen die Templer, Hexen und Forscher
belegen, die dann in der Entstehungszeit der Religionen zu den entsprechenden
Erklärungen und Religionen mit einem „nicht im Selbst“ sich befindenden Gott
führten und sich so religionsbegründete Vermittlungsund Führungsstrukturen
aufgebaut haben.

Da in allen Völkern Totenkulte und Religionen, zum Teil
unabhängig voneinander, entstanden sind, spricht einiges dafür, dass in den offenen
Systemen der Seelen und Götter die gemeinsamen Wurzeln der Schamanen,
Glaubensvermittler, Religionen und Glaubensrichtungen als auch für ihre zukünftige
Verständigung liegen, wenn die Religionen die Kreativität durch die Entschlüsselung
der Kunst zulassen und im Einklang mit der Schöpfung, der Natur und
der von der Evolution vorgegebenen Genprogrammierung des Menschen die
ethische und kreative Intelligenz in der Menschheit fördern oder es kann auch als
Auforderung und Gottesauftrag an die Religionsführer, die großen politischen
Persönlichkeiten unserer Zeit und an jeden Menschen verstanden werden eine NEUE
WELT zu gestalten.


Gibt es Beweise für Gott oder eine Schöpfung?
Innerhalb eines geschlossenen Denksystems lässt sich ein offenes, kreatives Gesellschaftssystem
und Gott nur erschwert begreifen. Dagegen können in einem offenen
System die Naturwissenschaften die gesuchten Gottesbeweise liefern. Aus dem
bisher als „offenes System“ beschriebenen lassen sich vier Gottes-oder
Schöpfungsbeweise ableiten:


Erstens:
Schöpfungskraft, Kreativität ist Natur-und Evolutionsgesetz, in einem offenen
System. Sie ist über die Neurobiologie, Gen-und die Verhaltensforschung (und
damit Gott) empirisch belegt.


Zweitens:
Kriege oder geschlossene Gesellschaftssysteme können sich, wie die Geschichte
zeigt, auch durch geistige Abriegelung und Unterdrückung der Bevölkerung, nur
zeitbegrenzt halten und gehen immer wieder in offene Systeme, in Kreativität und
Schöpfungsfreiheit als Urgrund unserer Existenz, in Gott, über. Gott wird über
unsere Geschichte statistisch fassbar.


Drittens:
Das Nichteingreifen Gottes in diese Welt belegt auch seine Existenz, da Er schon im
Sein und Nichtsein als offenes System in der Welt vorhanden ist. Wie die
Naturwissenschaft oder genauer die Quantenphysik zeigt, kann ein Eingreifen in ein
offenes System nur ein geschlossenes System erzeugen, also würde Gott sich selbst,
die Schöpfung begrenzen und letztlich, sich selbst im Universum sowie in der 4.
Dimension auflösen. Jede geistige Abriegelung des Menschen durch den Menschen,
vernebelt durch Zukunftsängste temporär Gott und ein offenes kreatives Gesellschaftssystem,
also eine NEUE WELT in Frieden, Freiheit und Wohlstand. Wenn
Gott oder ein kreatives offenes System nicht existiert, wäre ein geschlossenes
System, die Nichtexistenz das Resultat: Welt, Evolution, Existenz, Bewegung, Zeit,
Raum, Materie, Veränderung, Kreativität, ein expandierendes Universum, das
Nichts, die Naturgesetze und die Unendlichkeit wären nicht möglich.


Viertens:
In einem offenen System sind im Universum oder in einem neuentstehenden
Universum, Ersterlebnisse des entstehenden Seins naturgesetzgestaltend. Demnach
können in Teilbereichen isolierten Universen, des Mikro-oder Makro-Kosmos,
veränderte, bisher unbekannte oder neue Naturgesetze herrschen, was uns die
Forschung der Elementarteilchen-und der Astro-Physik sowie ein unendliches
Universum, als Gottesbeweise aufblättern und verdeutlichen wird. Fest steht; die
Kreativität des Menschen ist in den Evolutionsgesetzen verankert, sie entspricht
seiner Natur sowie der Schöpfung. Die Kreativität und Intelligenz der Menschheit
freizulegen, das ist der heutige Gottes-Auftrag, der sich aus allen Religionen an die
Menschen ableiten lässt.


Niklas Luhmann sagt über die
Innovationsformel
und die Schöpfungskraft im Menschen:


„Man könnte an eine evolutionäre Errungenschaft
denken. Einmal erfunden und eingeführt, ermöglicht sie
sich selbst.“


Kreativität ist die originale und einzige Energiequelle der Natur und des Menschen,
die mit der Einführung der Kunstformel und dem Ansteigen der Weltbevölkerung
ins Unerschöpfliche wächst und immer mehr Ressourcen hervorbringen wird, als
alle Menschen je verbrauchen können. Die Religionen, die Milliarden von
Gläubigen mit ihrer kreativen Energiezufuhr durch Glaubensbilder, Visionen sowie
Ideen, Plänen, die materialisierten Kunst-Werke, Erfindungen, Gegenstände und die
Technik des Menschen über Jahrtausende sind demnach neu zu gewichten, sie sind
auch Beleg für die sich immer stärker entwickelnde Schöpfungskraft in der Welt.


Das Kreativitätszeitalter hat schon begonnen.
Nach langer Zeit der Glaubens-Dogmen werden sich die Reli-gionen erneuern und
uns begleiten müssen, da die Materialisierung und Demokrati-sierung Gottes, des
Paradieses, durch den Menschen, ihre neue Aufgabe sein wird, mit der sie in ihrer
wichtigen traditionellen Gestaltungsaufgabe für diese Entwicklung, des Menschen
zu Gott, zu einem dauerhaften Leben und Paradies auf Erden maßgeblich dazu
beitragen können, dass wir Gott oder die geistige Realität des vom Menschen
er-dachten Gottes, der, wie Forschungs-Ergebnisse über Kreativität, Kunst und
Evolution zeigen, mit uns, (und allen Lebens-und Energieformen) in uns vorhanden
ist und unser Gehirnnetzwerk evolutionär auf den Weg durch die Naturgesetze und
die voranschreitende Kreativität des Menschen in ein offenes ethisches
Lebenssystem geleitet. Wenn die Religionen ihren Machtanspruch, als geschlossenes
System aufgeben, werden sie, in der sich immer schneller auf Gott zu bewegenden
Menschheit, überleben und die Anzahl ihrer Gläubigen durch Schöpfungswissende
vergrößern können. Eine neue Ethik aus der Sichtweise des Paradieses, des
göttlichen Zustandes der Bevölkerung, wird uns den Weg weisen, Gott in uns, mit
uns, zu materialisieren.

Weltformel = Weltfrieden
Der entwurzelte Mensch der nicht erklären kann, woher er kommt, wohin er geht,
was der Sinn seines Lebens und er SELBST ein Abbild der Schöpfung ist, ist leicht
von allen negativen Informationen und Erfahrungen und wie die
Verhaltensforschung und die Geschichte zeigt, zu den negativsten Handlungen,
manipulierbar.


Den Religionen, als auch den Atheisten bietet eine naturwissenschaftliche
„Welt-Formel über alles” die Möglichkeit durch das Verstehen von Schöpfung ihre
eigenen Erkenntnisse, bei aller Eigenständigkeit, in den anderen Wissensrichtungen
wieder zu finden. Ich habe den Versuch gemacht den Menschen in seiner Würde und
als geistiges Ebenbild der Schöpfung dem Leser näher zu bringen und ihn mit dem
Schöpfer unabhängig von den Religionen zu vereinen. Ob mir das gelungen ist,
werden wir erfahren, wenn die Weltbevölkerung um ein Vielfaches angestiegen und
jeder Mensch dauerhaft in Würde leben kann.


Eine naturwissenschaftliche Weltformel vereint die Weltbevölkerung.
Wenn „Alles“ Information ist und aus sich selbsterhaltenden, offenen
Erst-Informationsnetzen besteht, dann sind die Naturgesetze, der Raum, die
Zeit, die Dunkle-Energie und -Materie, das Universum, die Gene und Zellen,
das Leben, die Evolution, die Kreativität, die Intelligenz, das Ich-und
Wir-Bewusstsein, das Gefühl, die Erkenntnis, die Lebensformen, der Mensch,
die Vision, die Intuition sowie die Gesellschaft, als auch ihre Freiheit und
Ethik, die Gesundheit, die Lebenszeit und der Wohlstand der Menschen durch
Erstinformationen und ihre Medien gestaltbar.